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< Bundesinnenminister Dr. Friedrich besucht die bayerische THW-Familie
07.09.2011 09:56 Alter: 11 yrs
Von: Alessandra Donatello

Die Politik im Dialog mit den Führungskräften des THW in der Oberpfalz

Vertreter der Politik und der Bundesvereinigung des Technischen Hilfswerks besuchten im Ortsverband Neunburg vorm Wald die Führungskräfte des Geschäftsführerbereichs Schwandorf.


Stephan Mayer, MdB, Präsident der THW-Bundesvereinigung hat gemeinsam mit Karl Holmeier, MdB, und Martin Birner, Bürgermeister von Neunburg vorm Wald, die Führungskräfte des THW im Geschäftsführerbereich Schwandorf besucht. Die Initiative für diesen Besuch hatte Bürgermeister Martin Birner ergriffen. Er selbst ist Gründungsmitglied der Helfervereinigung des THW Neunburg und legt großen Wert auf die Leistungsfähigkeit und gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in seiner Stadt. Stephan Mayer, MdB, und Karl Holmeier, MdB, waren dieser Einladung gerne gefolgt. Die Belange des Ehrenamts in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels und der finanziellen Turbulenzen standen im Mittelpunkt der informativen Gesprächsrunde. Der Wegfall der Wehrpflicht sei eine der größten Herausforderungen für das THW im Zusammenhang mit der Helfergewinnung, führte Stephan Mayer aus. Er bat seinen Kollegen und Mitstreiter Karl Holmeier öffentlich um Unterstützung zu Gunsten des THW bei den nächsten Verhandlungen im Haushaltsausschuss. Das Technische Hilfswerk sei flächendeckend gut aufgestellt und leiste eine hervorragende Jugendarbeit, die auch der Nachwuchsgewinnung dient. Trotzdem sei eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung unabdingbar für die Helfermotivation und Helferwerbung. Auch an die Ortsverbände des THW appellierte THW-BV-Präsident Mayer, MdB, für mehr Öffentlichkeitsarbeit. Zu wenige Menschen wissen, wie gut das THW sei. Die Zeit für unkonventionelle Ideen im THW sei gekommen. Martin Birner, der selbst als Azubi auf Empfehlung seines damaligen Arbeitsgebers zum THW gekommen ist, unterstrich auch den Mehrwert, den Menschen im THW für ihr Berufsleben bekommen. Davon profitieren in erster Linie die Arbeitgeber. Die Veranstaltung war gut besucht und bot Raum für Anregungen und Vorschläge zur Meisterung der aktuellen und kommenden Herausforderungen. „Egal wo, Helferinnen und Helfer des THW sind Menschen eines besonderen Schlags, geprägt von ungewöhnlichem Altruismus. Für sie lohne es sich zu arbeiten“, so Stephan Mayer, der sich als Präsident der THW-Bundesvereinigung vorgenommen hat, einen Ortsverband pro Monat zu besuchen.